Fischereihafen und Trappen in Hirtshals
Einer der größten Fischereihäfen Dänemarks, verbunden mit der Stadt über eine Treppe in Wellenform: Hirtshals auf einem kostenlosen Spaziergang.
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Ein Hafen, der die Stadt geprägt hat
Hirtshals ist mit seinem Hafen gewachsen. Er wurde von 1919 bis 1931 unter der Leitung des Ingenieurs Jørgen Fibiger gebaut und 1966 erweitert. Heute zählt er zu den größten Fischereihäfen Dänemarks. Fischerei, Fischverarbeitung und Fährverkehr arbeiten hier das ganze Jahr nebeneinander.
Für Besucher ist der Hafen vor allem ein Ort zum Schauen. Teile des Geländes sind zu Fuß und mit dem Auto öffentlich zugänglich. Mit etwas Glück siehst du, wie Kutter ihren Fang anlanden. Ein Eintritt fällt nicht an; ein Spaziergang passt deshalb gut in eine Wartezeit vor der Fähre.
Die Trappen: Treppe und Kunstwerk
Die Trappen verbinden den Platz Den grønne Plads in der Stadt mit dem Hafen unten am Wasser. Die Künstlerin Dorte Dahlin und der Bildhauer Mogens Møller haben die Anlage im Auftrag der damaligen Hirtshals Kommune geschaffen. Ihre Form ist Wellen nachempfunden, und die geschwungenen Wände erzeugen eine eigene Akustik.
Seit 2019 ergänzen Aussichtsplattformen die Treppe. Von der mittleren Plattform blickst du über den Hafen auf die Nordsee. Das ist der beste Einstieg in den Spaziergang: oben der Überblick, dann die Stufen hinunter zu den Kais.
Westhafen, Marina und Jollenhafen
Der Westhafen ist der älteste Teil. Hier liegen die kleineren Fischkutter, dazu Werkstätten, Segelmacher, Ausrüster und Netzbinder. Zwischen Netzen und Schuppen bekommst du den besten Eindruck vom Arbeitsalltag der Fischerei.
Die Hirtshals Marina entstand 2005 für Freizeitsegler und wurde 2011 erweitert. Kleinere Freizeitboote liegen im Jollenhafen an der Westmole. Laut Tourismusorganisation ist die Westmole auch ein guter Platz für Angler. Was beim Angeln im Hafen gilt und welche Kutter zu Angeltouren auslaufen, steht auf der Seite Angeln in Hirtshals. Bleib auf den Wegen und halte Abstand zu Kränen, Gabelstaplern und Leinen: Der Hafen ist in erster Linie ein Arbeitsplatz.
Osthafen: die Fähren nach Norwegen
Im Osthafen legen die Fähren nach Norwegen, auf die Färöer und nach Island ab. Von der Stadtseite aus kannst du die großen Schiffe beim Ein- und Auslaufen beobachten. Für Reisende mit Ticket ist das aber kein Spaziergang: Wie du zum richtigen Terminal und in die Check-in-Spur kommst, steht auf der Seite zum Fährhafen Hirtshals.
Essen am Hafen: Hirtshals Fiskehus und Restaurants
Am Ende der Fußgängerzone führen die Trappen hinunter zum Hirtshals Fiskehus. Das Fischrestaurant liegt laut Betreiber direkt am Kai, nur wenige Meter vom Hafenbecken und von der Fischauktion entfernt. Den Fisch kauft der Betrieb nach eigenen Angaben jeden Morgen auf der Auktion in Hirtshals. Auf der Karte stehen unter anderem in Butter gebratene Scholle, der dänische Klassiker Stjerneskud, Muschelsuppe, warm geräucherter Lachs und ein Fischburger. Vieles gibt es auch zum Mitnehmen.
Das Fiskehus hat laut Betreiber von Ostern bis zum Jahresende geöffnet. Die Tourismusorganisation führt es als Café und Fischgeschäft. Prüf die Öffnungszeiten vor dem Besuch auf der Website des Hirtshals Fiskehus.
Ebenfalls an der Sydvestkajen, unter der Nummer 7a, kocht das Restaurant Abstrakt. Die Tourismusorganisation verspricht dort ein Gourmet-Erlebnis im Hafen. Laut Betreiber öffnet das Restaurant abends ab 17.30 Uhr: vom 1. Juli bis 17. August von Dienstag bis Sonntag, in der übrigen Zeit von Donnerstag bis Samstag. Einen Tisch reservierst du auf der Website von Restaurant Abstrakt.
Mit Blick auf den Hafen sitzt du auch in drei weiteren Lokalen:
- Café Møller in der Havnegade 7 hat laut Tourismusorganisation eine Terrasse mit Blick bis zum Hafen.
- Lilleheden Restaurant & Café in der Hjørringgade 2 liegt am Ende der Fußgängerzone und blickt auf Meer und Hafen. Mehr steht auf der Website von Lilleheden.
- Das Panorama-Restaurant im Montra Skaga Hotel blickt laut Tourismusorganisation auf den Hafen und die Stadt. Das Hotel stellt die Seite Übernachten in Hirtshals vor.
Spaziergang mit Zeitplan
Für Trappen und Westhafen reichen rund 45 Minuten bis eine Stunde, je nach Pausen. Wenn du vor einer Abfahrt unterwegs bist, zieh zuerst Terminalweg und Check-in-Frist von deiner freien Zeit ab. Ein Abstecher zum Hirtshals Museum in der Vanggårdsgade ergänzt den Rundgang um die Geschichte des Hafens.
Bei gutem Wetter kannst du vom Hafen zum stadtnahen Husmoderstranden weitergehen; die Strandübersicht beschreibt ihn. Weitere Ziele findest du unter Sehenswürdigkeiten.